Ein Zwischenstopp, länger als nötig, auch egal

La Serena hatte angeblich viel zu bieten, doch die angepriesenen Attraktionen waren alle schwer zu erreichen, dann auch nur mit Taxi und dementsprechend teuer. Wir wollten ein Sternen-Observatorium besuchen, doch die Touren waren so spät, dass es keinen Bus mehr zurück nach La Serena gegeben hätte. Also haben wir nur einen kleinen Ausflug in das Valle de Elqui (quasi der chilenische Rheingau, mit vielen Weinanbaugebieten) nach Vicuña gemacht.










Am nächsten Tag haben wir dann unsere bisher größte Busreise nach San Pedro de Atacama angetreten, nach 18 Stunden sind wir angekommen.




Am trockensten Ort der Welt ist die Landschaft wirklich einmalig, zwischen öde und bizarr. Teilweise wie auf dem Mond. Wir haben im deutschesten Hostel in ganz Chile eingecheckt (unser Dorm ist rein deutsch), da alle eine ähnliche Route wie wir bereisen (aber andersherum) holen wir uns viele Tipps ab. Nachdem die Sonne untergrgangen ist, haben wir eine Tour astronomico gemacht. Man wurde in die Wüste gefahren, konnte dort Teleskope benutzen und so einiges über Sternbilder erfahren. Unser neuer Lieblingstern: Vega, auch bekannt als Rastafari: sieht aus wie eine bunte Diskokugel, die durch das Weltall rauscht. Es hat sich gelohnt.


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