Bonito es bonito!

Zwei Tage in Bonito, und ja diese Stadt hat den Namen wirklich verdient. Die Region ist die "Hauptstadt des Oekotourismus", alles ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Leider kann man hier nichts auf eigene Faust machen, alle Attraktionen befinden sich auf privatem Gelaende, entsprechend muss man fuer alles bezahlen, der Rubel rollt hier also. Wir leben total ueber unsere Verhaeltnisse (teures Hostel, gemietetes Auto, Eintritt fuer Touren), das ist aber okay, da wir in den ersten zwei Wochen recht wenig Geld ausgegeben haben.

Am ersten Tag haben wir die "Rio da Prata"-Tour mit einer einstuendigen Urwaldwanderung und anschliessendem Schnorcheln gemacht. Wir haben kleine Affen und viele grosse Fische gesehen. Leider konnten wir wegen starkem Regen (war nicht so schlimm, da man auch die Wanderung im Neoprenanzug gemacht hat) keine Kamera mitnehmen (das gilt auch fuer alle weiteren Touren, in der Regel fand sich aber jemand, der uns versprach ein paar Fotos fuer uns zu machen und uns diese dann zu uebermitteln, diese werden wir dann nachreichen.).

Direkt im Anschluss haben wir die "Buraco dos Araras" besucht, das groesste Sinkloch Suedamerikas, bewohnt von vielen Papageien und anderen Voegeln, Guerteltieren, Anacondas und Kaimanen. Zum Glueck hat es puenktlich zu Tourbeginn aufgehoert zu regnen und die Sonne tauchte das Sinkloch in schoenes Abendlicht.

Gestern haben wir am Morgen die "Gruta do Lago Azul", eine Grotte mit einem blauen See besucht. Das Licht war leider nicht mehr so gut, aber die Farbe des Wasser und dessen Spiegelungen an den Waenden waren trotzdem sehr schoen.

Im Anschluss besuchten wir den " Parque das Cachoeiras", eine dreistuendige Tour bei der man sieben Wasserfaelle besucht und in jedem baden kann. Der Guide ist in Deutschland aufgewachsen und fuehrte die Tour zur Haelfte auf portugiesisch und auf deutsch durch. Wir haben viele schoene Bilder in unseren Koepfen und werden hoffentlich einige davon bald mit euch teilen koennen.

Sich ein Auto zu mieten hat sich schon gelohnt, denn die Touranbieter schlagen bei den Transfers (bis zu 100 km) zu den Touren kraeftig drauf. Unser kleiner Wagen schlaegt sich erstaunlich gut auf den unbesfestigten Strassen hier (erinnern oft an trockengelegte Flussbetten). Die Strecken fuehren durch verlassene Gegenden und man sieht so einige Tiere an und auf den "Strassen" (Kuehe, Emus und andere Laufvoegel, Leguane und Schmetterlinge in riesigen Schwaermen).

Unser Hostel ist wirklich nett und wir haben das erste Mal Kontakt zu anderen Travellern. Gestern Abend haben wir ein deutsches Paerchen kennengelernt, und Kniffel gespielt. Fuer heute haben wir nach den ersten zwie sehr anstrengenden Tagen nur einen Besuch im "Balneario Municipal" geplant, ein oeffentliches Schwimmbad im Fluss mit Strand und Fischen, um unseren Geldbeutel etwas zu schonen. Es geht uns gut, es geht uns sehr sehr gut...

Kommentare

  1. Das hört sich gut an, sehr sehr gut & die Bilder im Kopf sind die wichtigsten! LG Anne

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Toller bericht auch ohne Fotos. Mehr davon!

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  4. Mensch Anne, das ehrt uns ja, dass du immer noch so fleißig unseren blog verfolgst. Hoffentlich gehts euch allen gut.

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  5. Mensch Anne, das ehrt uns ja, dass du immer noch so fleißig unseren blog verfolgst. Hoffentlich gehts euch allen gut.

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  6. Mensch Anne, das ehrt uns ja, dass du immer noch so fleißig unseren blog verfolgst. Hoffentlich gehts euch allen gut.

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