Hey Rio, I love you!

Rio die Zweite. Kann es noch besser werden? Das habe ich mich schon oft in Brasilien gefragt, aber Brasilien kann immer noch eine Schippe drauf legen!

Nach dem ekelhaften Frühstück in unseren Hostel sind wir nach Lapa gegangen, ein bekanntes Künstlerviertel in Rio. Dort sind wir mit einer kleinen Eisenbahn über das Aquädukt gefahren und haben danach die Escadaria Selaron besucht, die mosaikbestückten Treppen.

Wieder zurück im Hostel sahen wir uns mit der Aufgabe konfrontiert weiter südlich in das nächste Hostel zu kommen. Da der Verkehr im Zentrum komplett zum Erliegen gekommen war und uns kein Taxifahrer mitnehmen wollte haben wir uns entschieden mit dem Bus zu fahren. Der Bus war leer, alle Leute haben uns geholfen und gesagt wo wir aussteigen müssen, wie immer.

Danach sind wir endlich in einem Hostel angekommen, wie man es sich vorstellt. Da Rio recht teuer ist, schlafen wir zum ersten Mal in getrennten Betten in einem Schlafsaal. Das Personal kommt aus aller Herren Länder (Argentinien, Chile, Russland, Deutschland...) und arbeitet hier, um umsonst wohnen zu dürfen. Die Stimmung ist prima und man bekommt viele Tipps.

So, dann ab zum Sightseeing, Cristo wartet. Mit Metro und zu Fuss kamen wir nach etwa einer Stunde an, genau 13 Minuten zu spät um mit dem Zug hochzufahren. Also dann eben mit dem Bus. Cristo im Sonnenuntergang: spektakulär!

Zurück im Hostel gab es weitere Highlights: Caipirinha for free und der Staff hat uns zu einer Party an der Copacabana eingeladen. Eine Party an der Copacabana? Die Erwartungen die man schürt können nur zu hoch sein. Eintritt 10€, 2 Caipirinha 5€, der Gedanke in einem Club an der Copacabana zu sein: unbezahlbar. Die Party hätte allerdings auch sonst wo stattfinden können, der einzige Unterschied zu einer typischen Dorfparty in Deutschland: arschkalt klimatisiert und die Leute tanzen einfach verdammt gut.

Ein super Tag, wir haben es  gerade noch vor Sonnenaufgang ins Bett geschafft. Oder wie Nina Hagen sagen würde: "Hey Rio, I LOVE YOU"










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