Leiden in Flores und der Mittelpunkt der Mayawelt
Über eine Woche sind wir jetzt schon in Flores. Die kleine Insel (in knapp 20 Minuten hat man sie zu Fuß umrundet) ist mit einer kurzen Brücke mit dem Festland verbunden. So ein langer Aufenthalt war hier eigentlich nicht geplant, da ich mir eine fiese Mandelentzündung eingefangen habe aber leider erzwungen. Das zweite Antibiotikum hat nun angeschlagen und ich bin auf dem Weg der Besserung.
Zwischendurch haben wir aber noch eines unserer absoluten Reisehighlights erlebt: Tikal. Nach acht Monaten Reisen ist man schwer zu beeindrucken, aber diese Mayastätte hat es uns wirklich angetan. Mitten im Dschungel, in einem riesigen Naturschutzgebiet, stehen riesige Tempel. Wir leisten uns den Luxus und übernachten (im breitesten Bett der Welt) vor den Toren Tikals, so können wir mit einem Ticket den Park zwei Mal besuchen, ein Mal am Abend und ein Mal am Morgen.
Als wir im Hotel ankommen werden wir von ein paar Klammeraffen (die heißen echt so) begrüßt, die mit Mangos um sich werfen. Im archäologischen Park wimmelt es von bizarren Vögeln und ab und an läuft einem ein neugieriger Nasenbär über den Weg. Der Park mit seiner Flora und Fauna wäre schon ohne die beeindruckenden Ruinen sehenswert und wird gerade durch diese spezielle Atmosphäre so einzigartig. Wir wundern uns nur, dass wir die erste Stunde unserer Wanderung durch den Park keine einzige Person treffen.
Zuerst sehen wir uns Tempel V an und besteigen ihn, so weit es geht. Danach gehen wir auf den Gran Plaza, umringt von zwei Tempeln und Wohnanlagen, und sehen uns den Sonnenuntergang an.
Am nächsten Morgen ist Lisa schon um halb sechs im Park, ich warte noch bis die Schmerzmittel wirken. Lisa hat sich den Sonnenaufgang ganz alleine (Lisa: "So richtig mies komplett allein, da war Niemand!") auf der Spitze eines Tempels angesehen, umringt von Tukanen und dem Geschrei der Brüllaffen. Das morgendliche Tierkonzert ist beeindruckend und enthält total unerwartete Geräusche (teilweise, wie aus Star Wars, R2D2 oder Tauntauns, oder es knistert, als würde man einen riesigen Haufen Papier verbrennen... komische Vögel). Später entdeckt jeder auf eigene Faust den Rest des Parks. Das astrologische und rituelle Zentrum Mundo Perdido. Der größte der Tempel (Tempel IV) mit seinem Wahnsinnsausblick über den Dschungel und die anderen Tempel. Der fledermausbewohnte Palacio de Ventanas. Und vieles mehr.
Am Ende treffen wir uns wieder und picknicken noch gemeinsam auf der Gran Plaza. Nach etwa zwölf Stunden im Park treten wir die Rückreise nach Flores an.
Hier verbringen ich die nächsten Tage im Hotelzimmer und versuche zu schlafen. Lisa geht schwimmen oder hängt in ihrem Lieblingscafé ab. Mittlerweile geht es mir aber wieder ganz gut und wir werden dann wohl endlich bald weiterreisen können.
Zwischendurch haben wir aber noch eines unserer absoluten Reisehighlights erlebt: Tikal. Nach acht Monaten Reisen ist man schwer zu beeindrucken, aber diese Mayastätte hat es uns wirklich angetan. Mitten im Dschungel, in einem riesigen Naturschutzgebiet, stehen riesige Tempel. Wir leisten uns den Luxus und übernachten (im breitesten Bett der Welt) vor den Toren Tikals, so können wir mit einem Ticket den Park zwei Mal besuchen, ein Mal am Abend und ein Mal am Morgen.
Als wir im Hotel ankommen werden wir von ein paar Klammeraffen (die heißen echt so) begrüßt, die mit Mangos um sich werfen. Im archäologischen Park wimmelt es von bizarren Vögeln und ab und an läuft einem ein neugieriger Nasenbär über den Weg. Der Park mit seiner Flora und Fauna wäre schon ohne die beeindruckenden Ruinen sehenswert und wird gerade durch diese spezielle Atmosphäre so einzigartig. Wir wundern uns nur, dass wir die erste Stunde unserer Wanderung durch den Park keine einzige Person treffen.
Zuerst sehen wir uns Tempel V an und besteigen ihn, so weit es geht. Danach gehen wir auf den Gran Plaza, umringt von zwei Tempeln und Wohnanlagen, und sehen uns den Sonnenuntergang an.
Am nächsten Morgen ist Lisa schon um halb sechs im Park, ich warte noch bis die Schmerzmittel wirken. Lisa hat sich den Sonnenaufgang ganz alleine (Lisa: "So richtig mies komplett allein, da war Niemand!") auf der Spitze eines Tempels angesehen, umringt von Tukanen und dem Geschrei der Brüllaffen. Das morgendliche Tierkonzert ist beeindruckend und enthält total unerwartete Geräusche (teilweise, wie aus Star Wars, R2D2 oder Tauntauns, oder es knistert, als würde man einen riesigen Haufen Papier verbrennen... komische Vögel). Später entdeckt jeder auf eigene Faust den Rest des Parks. Das astrologische und rituelle Zentrum Mundo Perdido. Der größte der Tempel (Tempel IV) mit seinem Wahnsinnsausblick über den Dschungel und die anderen Tempel. Der fledermausbewohnte Palacio de Ventanas. Und vieles mehr.
Am Ende treffen wir uns wieder und picknicken noch gemeinsam auf der Gran Plaza. Nach etwa zwölf Stunden im Park treten wir die Rückreise nach Flores an.
Hier verbringen ich die nächsten Tage im Hotelzimmer und versuche zu schlafen. Lisa geht schwimmen oder hängt in ihrem Lieblingscafé ab. Mittlerweile geht es mir aber wieder ganz gut und wir werden dann wohl endlich bald weiterreisen können.






























Kommentare
Kommentar veröffentlichen