Reisen im Motivationsloch

Irgendwie werden wir nicht warm mit Zentralamerika. Allerdings müssen wir auch den letzten Reisestrapazen, auf dem Segelboot und im Bus Tribut zollen. Zwei nervige Grenzübergänge nach Costa Rica und einen Tag später nach Nicaragua haben uns jeweils drei Stunden und eine Menge Nerven gekostet. Als wir dann endlich am Strand in Nicaragua angekommen sind, bin ich erstmal krank geworden. Ein paar Tage später ist Lisa jetzt krank.



Wir befinden uns momentan auf der Isla Ometepe. Klingt eigentlich sehr interessant, eine Insel mit zwei Bergen (Vulkanen) im riesigen Lago Nicaragua, aber ohne Eisenbahnverkehr. Haut uns aber irgendwie nicht vom Hocker. Es ist unglaublich heiß, das Wasser so flach, dass man nicht richtig schwimmen kann. Alles in Nicaragua dauert unglaublich lang und ist irgendwie unnötig kompliziert. Nicaragua macht es einem echt nicht einfach. Man kommt zwar überall mit dem Bus hin, aber es dauert ewig, bis diese losfahren, da sie bis zum Gehtnichtmehr vollgestopft werden. Des Weiteren ist es echt schwierig herauszufinden, wann und wo die Busse fahren. Ständig wird man angelogen: "Der Bus fährt heute nicht mehr", " Da musst du noch zehn Blocks laufen, nimm lieber ein Taxi".





Wir stecken gerade ein wenig in einem Tief und es fällt uns schwer gute Entscheidungen zu treffen. So hingen wir die letzten Tage meistens in unseren Hostels ab und haben uns wenig angesehen.


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