Weihnachten mit dem echten Weihnachtsmann

Ganz plötzlich war er also mal wieder da, dieser 24. Dezember. Draußen 35° C. In Montañita war wirklich so gar nichts von Weihnachten zu merken. Da machte sich schon ein wenig Heimweh breit.



Hilft ja alles nix, schließlich waren wir bei Recaldes eingeladen. Also Mittags in den Bus und abends wieder in Guayaquil. Man muss schon zugeben: Weihnachtlicher kann man nicht feiern. Ich glaube wieder an den Weihnachtsmann, denn der Mann, der extra engagiert wurde um den Kindern die Geschenke zu überreichen und sie zu tadeln (mit drei Jahren braucht man keinen Schnuller mehr), war definitiv der echte Weihnachtsmann.





Nach ewiger Bescherung gab es dann um Mitternacht endlich was zu essen: Truthahn mit Mandelreis und Erdbeer-Ziegenkäse-Feldsalat. Ein Fest für Zunge und Gaumen!

Am ersten Weihnachtsfeiertag dann erstmal richtig ausschlafen. Über den Rest des Tages verteilt wurden dann auch die Reste des Essens vom Vortag größtenteils vertilgt (ich frage mich wirklich wie groß dieser Vogel gewesen sein muss). Nachmittags habe ich dann noch Tennis gespielt und Lisa hat am Pool gelegen, später haben wir den Nachtbus nach Quito genommen.

Diese Nachtfahrt war wirklich die unerholsamste bisher. Bei so wenig Platz und einem sehr rasanten Busfahrer, haben wir kein Auge zu bekommen. Also mussten wir im Hostal erstmal etwas schlafen. Danach haben wir uns aufgemacht und nach einem ecuatorianischen Frühstück (Humitas und Cafe) das historische Stadtzentrum von Quito erkundet. Eine sehr schöne Kolonialstadt direkt auf dem Äquator! Allerdings ist der Verkehr die Hölle, ist aber auch kein Wunder, denn: Quitos Fläche ist eineinhalb Mal so groß wie Wiesbadens Fläche, hat dabei aber 10x so viele Einwohner.











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