Kuelap: das wilde Machu Picchu

Nach sechs entspannten Tagen am Meer haben wir uns wieder auf ins Landesinnere gemacht. Diesmal nicht in die Berge, sondern in den Hochdschungel nach Chachapoyas. Nach 15 Stunden Busfahrt kamen wir gestern mit unseren irischen Travelmatess an.

Heute haben wir Kuelap besucht, eine knapp 1500 Jahre alte Stadt. Das Volk der Chachapoya regierte damals hier am Rande zum Amazonas bis die Inka kamen. Kuelap wirkt heute bei weitem nicht so aufgeräumt wie Machu Picchu und zum Glück auch nicht so gut besucht. Heute kamen etwa 30 Leute, um sich die Ruinen anzusehen, also ein kleiner Geheimtipp.











Wenn man Kuelap besucht hat, kann man den Hype um Machu Picchu nicht mehr so recht verstehen. Die Ruinen hier sind viel wilder und wirken viel natürlicher. Man fühlt sich eher in einer Stadt einer antiken Kultur. Die Bäume haben sich diesen Platz zu Eigen gemacht, der Mensch wird wohl leider weiter dagegen ankämpfen. Man will Kuelap zum zweiten Machu Picchu machen und baut gerade Gondeln, um Touristen leichter hoch bringen zu können. Bisher hat man nur eines der knapp 500 Häuser originalgetreu wiederaufgebaut, dieses soll aber wieder abgebaut werden.








Es ist schwer Kuelap und Machu Picchu zu vergleichen, doch die Atmosphäre und Ruhe von Kuelap haben uns viel besser gefallen, der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es mal wieder nass war.


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