Santa Cruz Trek: Traumhafte Landschaften mit Höhen und Tiefen

Wir haben vier schöne Tage im Nationalpark Huascaran verbracht und den Santa Cruz Trek gemeistert. Drei Nächte im Zelt schlafen, vier Tage kein Strom und kein fließend Wasser, in der Stille der Natur, statt gehupe und Alarmanlagen von Autos nichts zu hören als das Rauschen des Wassers und das Muhen der Kühe.

Am ersten Tag wurden wir um sechs Uhr morgens in unserer Hospedaje abgeholt. Gegen halb eins wurden dann die Esel bepackt und wir wanderten los. 13 Touris, drei Guides, sechs Esel und zwei Pferde. Eine Südkoreanerin hat die Höhe nicht vertragen und musste nach der ersten Nacht wieder nach Huaraz zurückkehren. Ich habe nach der ersten Nacht auch mit dem Gedanken gespielt abzubrechen, da es die komplette Nacht in unser Zelt und in meinen Schlafsack geregnet hat. Nachdem ich meinem Ärger Luft gemacht hatte, waren die nächsten Tage wunderschön.








Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, tagsüber regnete es nicht ein Mal, was ungewöhnlich ist, da hier gerade Regenzeit ist. So hatte ich mit meinen gemieteten Wanderschuhen eher zu kämpfen, als dass sie sich lohnten. Wir wanderten knapp acht Stunden und erreichten den höchsten Punkt auf 4750 m. Unser Zeltlager wurde auf knapp 4000 m aufgebaut, es war etwas kalt, aber wenigstens nicht nass.












Am dritten Tag wanderten wir entspannt, ließen uns viel Zeit und plauderten mit unseren Mitreisenden. Wir kamen recht früh im Zeltlager an und spielten Karten.










Am letzten Tag stand nur noch ein zweistündiger Marsch an und dann wurden wir mit dem Bus zurück nach Huaraz gebracht. Abends trafen wir uns noch mit einem Großteil der Gruppe zum Abendessen. Schöne Tage mit prima Leuten in umwerfender Landschaft, vorbei am angeblich schönsten Berg der Welt (Alpamayo), entlang des höchsten Berges Perus (Huascaran) und mit Sicht auf den Paramount Pictures Berg (Artesonraju).











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