Manchmal kommt es anders, als man denkt und das ist auch gut so

Der letzte Tag in Salento war eigentlich schon geplant. Morgens packen, danach die Kaffeetour machen und wieder Richtung Süden nach Buga fahren, um dann am nächsten Tag zur Pazifikküste weiterzufahren. So weit, so gut.

Also sind wir früh losgelaufen zu einer nahegelegenen Kaffeefarm, auf halben Weg hält ein Auto neben uns und die Fahrerin fragt uns, ob sie uns mitnehmen soll. Also fahren wir mit und gucken uns dann in malerischen Landschaften den Prozess vom pflanzen der Kaffeepflanzen bis zum Kaffee in der Tasse an. Wir müssen uns als Kaffeepflücker beweisen und haben sogar das Glück, dass einige Pflanzen gerade Blüten tragen. Diese riechen sehr intensiv, überraschenderweise nach Jasmin. Danach werden uns noch die Maschinen zum Schälen, Sortieren und Trocknen der Bohnen gezeigt. Dann dürfen wir auch eine Tasse probieren. Der Kaffee ist sehr süß (ohne Zucker) und mild.







Danach werden wir von dem australisch-kolumbianischen Pärchen wieder mit in die Stadt genommen und es kommt noch besser: sie wollen uns sogar die drei Stunden nach Buga fahren, da sie zurück nach Cali fahren. Das lassen wir uns natürlich nicht zwei Mal sagen und holen schnell unsere Rucksäcke im Hostel ab. Schlussendlich landen wir nicht in Buga, denn Linneth, unsere kolumbianische Fahrerin meint, wir sollten die Nacht besser in Darien verbringen. Die Stadt liegt schon auf dem Weg zur Pazifikküste, etwas in den Bergen, direkt an einem See. Der kleine Lago Calima ist ein Paradies für Surfer, da es immer stetigrn Wind gibt. Also schieben wir noch einen Tag am See ein. Manchmal kommt es eben anders als man denkt...








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